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Gemeinsamer Unterricht

Die Grundschule Am Homersen hat sich seit vielen Jahren die Aufgabe gestellt,

Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam zu fördern.


Das Kollegium der GS Am Homersen arbeitet zur Zeit kontinuierlich an einem neuen Konzept, um den Bedarfen aller Kinder im Rahmen des Inklusionsgedanken möglichst optimal gerecht zu werden und auf Veränderungen der gesetzlichen Grundlagen zu reagieren. Es hat sich eine Konzeptgruppe gebildet, die sich die Fortschreibung gesammelter Ideen unseres Studientages vom 16. November 2015 als Aufgabe gemacht hat. Hier werden demnach nur einige Grundlagen unseres aktuell bestehenden Modells vorgestellt.


  • Im Sinne der Inklusion werden in unserer Schule alle Kinder gemeinsam beschult. In jedem Jahrgang gibt es eine Schwerpunktklasse, aber auch in den Parallelklassen werden zunehmend Kinder mit besonderem Förderbedarf unterrichtet.
  • Dieser Unterstützungsbedarf kann z. B. im Lernen, in der körperlichen und geistigen Entwicklung, in der Sprachentwicklung, dem Bereich Hören und Kommunikation oder in der sozial-emotionalen Entwicklung bestehen.

  • Die Schwerpunktklassen im Gemeinsamen Lernen wird nach Möglichkeit von zwei Klassenlehrerinnen geführt, einer Grundschulkollegin und einer Sonderpädagogin. Auch durch die Teamarbeit zwischen zwei Grundschulkolleginnen werden Stunden doppelt besetzt. Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf in den Parallelklassen werden ebenfalls durch eine Sonderpädagogin betreut.

  • Das kooperative und parallele Arbeiten innerhalb einer Jahrgangsstufe, sowie der Austausch zwischen Sonderpädagoginnen und Grundschullehrerinnen hat für alle einen hohen Stellenwert.
  • In einer Schwerpunktklasse mit Gemeinsamen Lernen werden zur Zeit nicht mehr als 25 Kinder unterrichtet.

  • Für räumlich differenzierte Förderung stehen Gruppenräume zur Verfügung.

  • Der Unterricht aller Klassen wird nach den Richtlinien und Lehrplänen der Grundschule geplant und orientiert sich für alle Kinder an den verbindlichen Kompetenzerwartungen. Dabei sollen die Bedarfe jedes Kindes (mit oder ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf) beachtet werden. Einige Kinder werden zieldifferent unterrichtet, das heißt, die Inhalte orientieren sich an denen des Lehrplans und der Klasse, die Kinder werden aber nach individuellen Förderplänen eigene Lernziele auf unterschiedlichen Lernwegen, mit besonderer Unterstützung oder in einem anderen Tempo verfolgen. 

  • Im Unterricht nehmen kooperative und offene Lernformen einen hohen Stellenwert ein, um die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder zu berücksichtigen und das selbstständige Lernen aller Kinder anzuregen.
  • Nach der Grundschulzeit besteht die Möglichkeit, dass die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Gemeinsamen Lernen an einer Regelschule oder an einer Förderschule beschult werden.