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Verkehrserziehung Jahrgang 3

veröffentlicht um 01.10.2014, 11:25 von Online-Redaktion GS Am Homersen   [ aktualisiert: 23.10.2014, 10:58 ]
Weil das Hallenbad in Heepen renoviert wurde, haben die 3 Klassen die Zeit genutzt um das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Radfahrtraining und die Aktion "Toter Winkel" sollten dabei helfen!

Frau Quisbrock und Frau Elsner haben die Aktionen begleitet und berichten hier von zwei tollen Vormittagen:


"Am Freitag, den 5.09. 2014 haben wir mit der Klasse 3a und Klasse 3b eine Doppelstunde lang, Fahrradübungen auf dem Schulhof durchgeführt. Hierzu haben alle Schülerinnen und Schüler bereits am Morgen ihr Fahrrad mit zur Schule gebracht. An 5 verschiedenen Stationen mussten die 3. Klässler ihre Geschicklichkeit mit dem Fahrrad unter Beweis stellen. Nach dem Slalomfahren auf dem Schulhof ging es zur Transportstation auf dem Fußballplatz, bei der die Kinder einarmig fahren mussten und Sandsäckchen transportieren mussten. Am schwierigsten jedoch war die Station “Schneckentempo“ bei der die Kinder so langsam wie nur möglich eine 50 m Bahn befahren mussten ohne vom Rad zu kippen oder den Fuß aufzusetzen.

Das war spitze, hat Spaß gemacht und macht neugierig auf die Radfahrausbildung im 4. Schuljahr!!!"

 

"Am Freitag,  12.09.2014 besuchten die Klassen 3a und 3b die Aufklärungs-Kampagne „Toter Winkel“ auf dem Rathausplatz in Bielefeld. Wir fuhren mit dem Bus Richtung Stadt, wobei wir nach nur einer Busstation den Bus am Hassebrock wieder verlassen mussten, da die Bustüren defekt waren, sich nicht schließen ließen und wir deshalb alle in einen anderen Bus umsteigen mussten.


 Am Rathausplatz angekommen erwarteten uns viele LKWs, die Polizei und viele Helfer der Verkehrswacht. Wir erfuhren, dass gerade bei LKWs und bei Bussen für den Fahrer nur ein sehr eingeschränktes Blickfeld wahrzunehmen ist. Um diese Erfahrung selbst zu testen, kletterten wir nacheinander in das Führerhaus eines LKWs und konnten die direkt vor dem LKW stehenden Klassenkameraden und auch Lehrer tatsächlich nicht sehen. Dies ist sehr gefährlich für Fußgänger, die sich in diesem „Toten Winkel“ befinden und daher schnell von  Bus- oder LKW-Fahrern übersehen werden können. Auch Fahrradfahrer sollten beim Heranfahren an einen Bus oder LKW daran denken, dass trotz großer Außenspiegel für den Fahrer viele Winkel nicht einsehbar sind und sich Fahrradfahrer und Fußgänger in Lebensgefahr begeben, wenn sie zu nah an einen LKW oder Bus herankommen.

Zum Abschied bekamen wir noch ein LKW-Führerhaus aus Pappe zum Knicken und anmalen mit, so dass wir den toten Winkel simulieren können, wenn wir uns das Papp-LKW-Führerhaus vors Gesicht halten. Der Blickwinkel ist dabei so eingeschränkt, dass man selbst die eigenen Füße nicht mehr sehen kann…"