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Waldjugendspiele

veröffentlicht um 14.09.2015, 10:17 von Online-Redaktion GS Am Homersen   [ aktualisiert: 14.09.2015, 11:06 ]
Räumen wir als erstes Mal mit dem Mythos Tannenzapfen auf: Wussten Sie, dass das, was wir so gern als Tannenzapfen verkaufen, gar keine herumliegenden Zapfen der Tanne sind? Die Kinder der vierten Schuljahre waren mächtig erstaunt über diese Richtigstellung. Es handelt sich vielmehr um die weniger berühmt berüchtigten Fichtenzapfen.
 
"Naturverjüngung" - durch ihre Zapfen
säht sich die Kiefer von allein aus.

Warum genau ist das so*? Diese und weitere Fragen sollten bei den Waldjugendspielen in der Senne beantwortet werden. Die Kinder durchstreiften den Wald und 15 vorbereitete Stationen, an denen sie den Wald als Lebensraum wahrnehmen und achten lernen sollten.
 
Welches Blatt gehört hier eigentlich zu welchem Baum? Wie weit springen die Waldtiere? Wie fühlt sich unterschiedliche Baumrinde an und wie alt wird so eine Eiche?


Ein ganzer Vormittag an der frischen Waldluft - das powerte die Kinder ganz schön aus. Genug Luft für Bewegungsspiele blieb aber dennoch übrig: Vor allem das Wettspiel im Holzstapeln sorgte für Spaß in allen Klassen. Und brachte lustige Fotos!
Auch im Unterricht bliebt es in allen vier Klassen "hölzern": Zum Thema Wald lässt sich nämlich auch prima in der Schule arbeiten...


* Für die Schlaufüchse: Der Tannenzapfen übrigens steht auf den Tanennzweigen und zerspringt bereits am Baum - die klebrigen Schuppen fallen einzeln herunter. Der Fichtenzapfen hingegen hängt unter dem Zweig und plumpst am Stück auf den Waldboden.