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Was ist Cool-sein?

veröffentlicht um 22.02.2016, 12:38 von Online-Redaktion GS Am Homersen   [ aktualisiert: 22.02.2016, 13:25 ]
Diese Frage haben sich die Kinder am Homersen gestellt.
Das Cool-sein Training leiten Herr Eick und Frau Reinelt. Mit einem Tagesplan voller Ideen und Spaß, der fünf Schulstunden geht, macht es den Kindern viel Spaß. Das Training ist Sport und Konflikttraining in einem.


Dieses Training findet im Musikraum statt. Das Motto des Trainings lautet:
1. To be cool is the rule at our school.
2. Bleib cool, bleib locker, dann haut dich nichts vom Hocker.

Das Motto auf Englisch bedeutet: Cool sein ist die Regel in unserer Schule. Dieser Unterricht bleibt allen Kindern eine schöne Erinnerung an die GS am Homersen. Jeder, ob Kind oder Erwachsenen, konnte etwas dazulernen.
Herr Eick und Frau Reinelt sind nette Lehrer und Lehrerinnen, die unsere Fragen beantwortet haben. Sie haben uns erklärt, dass es nicht bedeutet, wie man am coolsten durch die Straßen geht. Sie haben uns durch Theaterstücke und Spiele gezeigt, was es bedeutet. Das Spiel, was den Namen "Stehe schweigend auf" trägt, wollen wir euch erklären:
Herr Eick hat das Spiel vorbereitet und auch durchgeführt. Herr Eick hat viele Fragen vorgelesen. Zum Beispiel: "Stehe schweigend auf, wenn du schon einmal getreten hast ..."
Einigen fiel es nicht schwer aufzustehen, weil sie bemerkt haben, dass auch andere Kinder aufgestanden sind und man war auch unter Freunden. Einigen fiel es schwerer aufzustehen, weil es ihnen peinlich war.
Es wird in dem Konfliktrraining viel geschauspielert. Während die Kinder schauspielern, tragen sie zum Zeichen dafür eine Käppi. Wenn sie die Käppis tragen, sind sie nicht mehr sie selber.

Wie haben sich die Kinder bei dem Konflikttraining gefühlt? Wir haben Monique, ein Kind aus der 4a gefragt. Und das kam dabei heraus:
Monique hat sich bei dem Spiel "Stehe schweigend auf" gut gefühlt. Sie hat es interessant gefunden, ob die Kinder die Wahrheit sagen oder nicht, weil sie manchmal in den Pausen beobachtet hat, wie sich manche Kinder ärgern. Monique hat manche Spiele nicht so gut gefunden, weil zu viele Schimpfwörter gefallen sind. Sie selber findet es nicht gut, wenn andere Kinder Schimpfwörter sagen.

Dieser Bericht ist von unseren rasenden Reporterinnen Naemi und Ranja aus der Igelklasse.
Zoè und Lara Tabea ergänzen:

Als erstes singen wir unseren Coolsein-Song. Wir machen eine Begrüßung und stellen unsere Trinkflaschen ab und holen unsere Namensschilder.
Dann geht es erst richtig los!
Einmal haben wir eine Gewaltsskala gemacht. Wir haben sechs Karten bekommen und die mussten wir nach Gewalt sortieren, von viel Gewalt bis wenig Gewalt.
Unsere Cool-sein Trainer sind Herr Eick und Frau Reinelt. Wir machen Aufwärmübungen, wie zum Beispiel: Durch den Wald laufen oder Indianerstamm! Das macht uns allen sehr viel Spaß. Außerdem lernen wir, was Cool-sein ist.
Ausreden sagen viele Menschen, um sich zu verteidigen.

Solche und ähnliche Ausreden kennt jeder.
Helfen tun sie leider nicht.

Wir haben uns auch einmal in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe hat ein Stück einstudiert. Die zweite Gruppe hat STOPP-Hände gebastelt. Wenn jemand in der Szene etwas falsch gemacht hat, mussten wir die Stopphände hochhalten und laut "Stopp!" rufen. Die Gruppe, die die Stopphände gebastelt hat, hat auch für die andere Gruppe Hände gebastelt. Das hat sehr viel Spaß gemacht.
Wegen Gewalt werden viele Menschen traurig. Deshalb gilt für uns: Wir gehen freundlich miteinander um!


Anmerkung der Redaktion: Das Training ist dieses Jahr neuer Bestandteil unseres Schulprogramms. Im dritten Schuljahr findet das Teamtraining statt. Darüber berichtete vor einigen Wochen bereits die Eichhörnchenklasse. Alle dritten und vierten Schuljahre nehmen an einem der Programme teil!

Eindrücke des Trainings in Bildern.